Drei Dunkle Wächter
Einst gefertigt aus kaltem Stahl
Die älteste, mächtigste Klinge
Der unwissende Krieger ließ ihr keine Wahl
Auf dass sie töte, nie zerspringe
Ungeübt war jenes Kriegers Hand
Ungeschult war auch sein Geist
In ihm als bald die Güte schwand
Seele und Herz bald vereist
Da saß er nun auf eisigem Thron
Und in ihm wuchs an die Bosheit
In ihm Tugenden wie Hohn
Übermut, Respektlosigkeit
Doch erschienen die gefallenen Wächter der Klinge
Einst gestürzt von Engels Hand
Beflügelt nun von dunkler Schwinge
Jagten sie ihn während Fels ward zu Sand
Einer mit des Feuers Macht
Einer mit des Wassers Fluss
Die Dritte mit der Windes Kraft
Zwischen Wind und Wasser war ein Kuss
Diese Drei machten Jagd auf ihn
Durch Raum, Zeit, Tag und Nacht
Ihren Kampf nur der Mond beschien
Als das Feuer der Schlacht ward entfacht
Der Kampf dauerte an
Bis zum Morgengrauen
Die Drei gegen den einen Mann
Sie konnten auf einander bauen
Das Wasser drohte zu versiegen
Und der Wind wurde schwächer
Das Feuer musste ihn besiegen
Der beiden dunkler Rächer
Und der Krieger dacht der Sieg wär’ seiner
Und kämpfte leicht mit hohem Mut
Doch die Kraft des Rächers ward nicht kleiner
In ihm entfesselt des Feuers Wut
Und das Feuer ward zum Sturm
Der Dunkle zum dunklen Krieger
Standhaft, felsenfest glich er einem Turm
Und rang den Abtrünnigen nieder
Die drei kehrt den zurück
Ins Dunkel nach Nirgendwo
Und in ihnen allen ein Stück
Der alten Klinge gloh















Comments
i want to talk to you about this poem for a long time... it reminds me of 3 people... but there are still some questions....
jetzt ist er ein glück wieder da, der kuss...
ach, und das feuer... auf dass es nicht erlische
--
So much to live for, so much to die for
If only my heart had a home
--
Drei Dinge kann man nicht zurückholen!
- Den abgeschossenen Pfeil
- Das gesprochene Wort
- Die verpasste Gelegenheit
--
So much to live for, so much to die for
If only my heart had a home
Previous PageNext Page